Entzaubert die Hirnforschung den Menschen ?
Kurzinhalt: Die Hirnforschung zertrümmert den Mythos des Selbst, sagt der Philosoph Thomas Metzinger und demontiert damit unser Verständnis des menschlichen Bewusstseins. Die neuen Theorien verlangen ein radikales Umdenken und werfen neue Fragen auf: Wird der Mensch entzaubert? Verändern die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung unser Bild vom Menschen? Könnten sich Begriffe wie Geist, Seele, Individualität und Willensfreiheit, die für unser Selbstverständnis prägend sind, auflösen? Und wenn ja, was wären die Konsequenzen?
In der «Sternstunde Philosophie» diskutiert der Philosoph Thomas Metzinger seine provokanten Thesen mit Richard David Precht. Es ist das erste von vier Gesprächen, das der Bestsellerautor und Philosoph Precht im Rahmen der «Sternstunde Philosophie» führen wird. Die Redaktion erteilt Precht eine Carte Blanche im Hinblick auf die Wahl seiner Gäste und Themen.
Länge: 55:39 Minuten
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Leser Kommentare:
Am 03.06.2011 - 17:24 geschrieben von Elisabeth Marichal
Ich weiss genau das es eine Seele bzw. ein Bewusstsein gibt. Und das hat nichts mit dem gehirn zu tun. Das gehirn ist nur ein Computer der aber auch dem Bewusstsein unterliegt. Dies wurde jedoch bewusst aus dem Bewusstsein der Menschen entfernt in dem sie sich mit Äusseren Dingen beschäftigen. Das was ICH BIN hat das erkannt, denn es hat das Erfahren was es ist. Auf dem Weg zu dem Was ich in Wirklichkeit bin. Und es ist genau umgekehrt. Der Körper kann ohne Bewusstsein nicht existieren. Und das ICH entsteht da es gelernt wird. Babys haben noch keine Ich Empfinden. Es wird Zeit das es endlich an die Öffentlcihkeit und gelangt. Es gibt dieses Selbst. Und es ist klar das man dieses Selbst auch im gehirn findet, denn auch das gehirn ist dieses Selbst.
Elisabeth Marichal
Am 26.04.2011 - 13:04 geschrieben von Florian
Precht ist ein selbstverliebter Quatschkopf. Statt seinem Gesprächspartner Metzinger zu gestatten, uns über die konkreten Ergebnisse der Hirnforschung aufzuklären, unterbricht er diesen am laufenden Band, stellt Suggestivfragen um seine Ansichten in den Vordergrund zu stellen, und spricht am Ende mehr als Metzinger.
Typisch Philosophen. Viel Gelaber um nix konktretes. Wie die Hirnforschung angeblich den Mythos des Selbst zertrümmert, wird hier definitiv nicht erörtert. Dafür Fragen des philosophischen Bildungssystems und Precht'sche Selbstdarstellung.
Zeitverschwendung !